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News

09.01.2026 | Arbeiten im EU-Ausland

Neu: EURES-Portal bietet Informationen für Menschen mit Behinderungen

Das europäische EURES-Portal unterstützt Menschen mit Behinderungen bei der Suche nach Stellenangeboten, einer Ausbildung oder Praktika in anderen EU-Mitgliedstaaten. Die umfangreichen und barrierefreien Informationen sollen Menschen mit Behinderungen helfen, Arbeitsaufenthalte im EU-Ausland zu planen und Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt besser wahrzunehmen. Das Angebot wurde gemeinsam mit der Bundesagentur für Arbeit und der European Labour Authority (ELA) weiter ausgebaut. 

Neben aktuellen Stellenangeboten bietet EURES Informationen zu Lebens- und Arbeitsbedingungen in den einzelnen Ländern, etwa zu Sozialversicherung, Steuern oder Anerkennung von Qualifikationen. Für Menschen mit Behinderungen sind insbesondere Hinweise zu nationalen Unterstützungsleistungen, Beratungsstellen und Ansprechpersonen relevant. 

Das Portal ist kostenfrei nutzbar und in mehreren Sprachen verfügbar. Eine individuelle Beratung ist über EURES-Beraterinnen und -Berater möglich, auch zu Fragen der Mobilität und der Arbeitsaufnahme im Ausland. 

Weitere Informationen: eures.europa.eu
(AS)

15.12.2025 | Neue Ausgabe von REHADAT-Wissen veröffentlicht

Obenauf statt Down – Wie sich die berufliche Teilhabe von Menschen mit Down-Syndrom gestalten lässt

REHADAT hat eine neue Ausgabe der Reihe „REHADAT-Wissen“ zum Thema Down-Syndrom im Arbeitsleben veröffentlicht. Die Online-Publikation informiert über die Auswirkungen des Down-Syndroms auf die Arbeitssituation der Betroffenen und zeigt praxisnahe Möglichkeiten zur Gestaltung inklusiver Arbeitsplätze.

In der Ausgabe werden folgende Themen behandelt:

  • medizinische und sozialrechtliche Hintergründe zum Down-Syndrom
  • Auswirkungen im Berufsleben, etwa bei Arbeitsweise oder Kommunikation
  • praktische Lösungen für Arbeitsorganisation, Arbeitsplatzgestaltung und Unterstützung im Arbeitsalltag
  • Wege für den Übergang von Schule zu Beruf
  • Beratungs- und Fördermöglichkeiten im Kontext beruflicher Inklusion.

Gespräche mit Auszubildenden und Berufstätigen mit Down-Syndrom boten vorab Einblick in ihre Arbeitsrealität. Ergänzend hat REHADAT Angehörige, Bezugspersonen im Betrieb, Vorgesetzte und verschiedene Fachpersonen befragt, um ein umfassendes Bild der Chancen und Herausforderungen im Arbeitsleben zu gewinnen. Die Ergebnisse zeigen, dass Menschen mit Down-Syndrom in geeigneten Arbeitsumgebungen ihre individuellen Stärken – wie hohe Motivation, Genauigkeit und soziale Kompetenzen – erfolgreich einbringen können.

Projektleiterin Andrea Kurtenacker betont: „Menschen mit Down-Syndrom sind ein wertvoller Teil unserer vielfältigen Gesellschaft. Ihre berufliche Teilhabe darf nicht an Vorurteilen oder strukturellen Barrieren scheitern. Mit der neuen Ausgabe möchten wir zeigen, wie Inklusion im Arbeitsleben gelingen kann – durch Verständnis, gute Arbeitsgestaltung und gezielte Unterstützung.“

Die 17. Ausgabe der Online-Anwendung REHADAT-Wissen richtet sich an Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, Menschen mit Down-Syndrom und ihre Angehörigen, Vorgesetzte, Kolleginnen und Kollegen sowie Fachleute aus Medizin, Rehabilitation und alle, die sich für berufliche Inklusion einsetzen.

Zur neuen Ausgabe: Down-Syndrom | REHADAT-Wissen.
(br)

09.12.2025 | Newsletter veröffentlicht

Was ist neu bei REHADAT?

Der aktuelle REHADAT-Newsletter mit Neuigkeiten zu REHADAT und zur beruflichen Teilhabe von Menschen mit Behinderungen ist online!

Themen sind:

  • Virtuelle Suchassistentin „Ariadne“ unterstützt ab sofort auf Talentplus
  • REHADAT-kompakt: Reha-Träger für LTA
  • Jetzt mitmachen: Wie zufrieden sind Sie mit REHADAT-Hilfsmittel?
  • Kurz erklärt: Was sind Exoskelette?
  • Urteil: Teilweise Heilung rechtfertigt keine GdB-Herabsetzung
  • Verzeichnis der Inklusionsbetriebe 2025 veröffentlicht
  • Neue Fassung der Versorgungsmedizinischen Grundsätze
  • IW-Studie zeigt: Digitale Barrierefreiheit wird zum Wettbewerbsfaktor
  • Neuer IW-Zertifikatslehrgang Inklusionsmanagement
  • Handlungsanleitung zur inklusiven Gründungsberatung
  • Umfangreiches Fachgebärdenlexikon Sign4All
  • Jetzt bewerben: Bundesteilhabepreis und Inklusionspreis 2026
  • REHADAT-Seminar: „Behinderungsgerechte Arbeitsgestaltung“
  • BSD-Fachtagung 2026: Anmeldung jetzt möglich
  • Save the Date: 6. LWL-Messe der Inklusionsunternehmen

Zur aktuellen Ausgabe: Newsletter | REHADAT
(br)

04.12.2025 | REHADAT veröffentlicht Studie

IW-Report untersucht Relevanz digitaler Barrierefreiheit

Am 21. November veröffentlichten die REHADAT-Kolleginnen und Kollegen Hannah Seichter, Philipp Trögeler und Dominik Evcimen ihre Studie zur Relevanz digitaler Barrierefreiheit im Arbeitsleben.

Ausgehend von Ergebnissen der diesjährigen repräsentativen Beschäftigtenbefragung des Instituts der deutschen Wirtschaft zeigte sich, dass digitale Barrieren mehr eine Frage des Alters denn der Behinderung sind. Untersucht wurde, warum der Ausbau digitaler Kompetenzen und Barrierefreiheit als Gelingensbedingungen der digitalen Transformation zusammengedacht werden sollten und wie dies gelingen kann. Dies habe vielseitige positive Effekte für Beschäftigte und Unternehmen.

Die Studie erschien als IW-Report 60/2025 und steht hier kostenfrei zum Download bereit.

(DEv)

13.11.2025 | Neue Online-Diskussion der DVfR

Übergänge vom Studium in den Arbeitsmarkt gestalten

Die Deutsche Vereinigung für Rehabilitation (DVfR) veranstaltet vom 18. November bis 9. Dezember 2025 eine neue Online-Diskussion. Das Thema lautet diesmal: „Übergänge vom Studium in den Arbeitsmarkt gestalten – Herausforderungen und Unterstützungsmöglichkeiten für Studierende mit Behinderungen“.

Unter anderem sollen folgende rechtliche und praktische Fragen beleuchtet werden:

  • Welche Leistungen gibt es für Menschen mit Beeinträchtigungen, um sie bei der Aufnahme einer Beschäftigung nach dem Studium zu unterstützen? Wie können sie Zugang zu diesen Leistungen erlangen?
  • Welchen besonderen Herausforderungen begegnen Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen beim Übergang in das Arbeitsleben?
  • Welche Unterstützungsbedarfe haben Studierende mit Behinderungen bei der Ausübung von Praktika, studentischen Hilfskrafttätigkeiten oder Werkstudentenjobs? Wer ist hierfür inwieweit zuständig?

Die Diskussion richtet sich an Studierende, Hochschulangehörige, Beratende sowie Betriebe und Unternehmen. Expertinnen und Experten begleiten den Austausch fachlich.

Mehr Informationen: Ausblick auf die Diskussion: Inklusive Hochschulbildung | DVfR
(br)